Besser radeln in EBS. NLE auf der Politischen Radtour im Rahmen des Stadtradelns
Ebermannstadt war diesmal der zentrale Ort für die Politische Radtour im Landkreis Forchheim. Bürgermeisterin Christiane Meyer begrüßte dazu den neuen Landrat Hannjörg Zimmermann und den Radverkehrsbeauftragten des Landkreises, Hans Eberlein, außerdem noch Corianna Brauer, die Geschäftsführerin der ILE Fränkische Schweiz aktiv und Julia Malinowski, Mitarbeiterin in der TouristInfo der Stadt, sowie den Forchheimer Vorsitzende des ADFC, Werner Wessel. Der Großteil der mehr als 20 Radlerinnen und Radler waren NLE-Mitglieder, darunter die Stadträte Erwin Horn, Paulina Hübschmann Smit, Andrea Hutzler, Christian Kiehr und Lennart Raab, außerdem Reinhard Friedrich (CSU).
Die Fahrt rund um Ebermannstadt begann am Bahnhof, wo Corinna Brauer Überlegungen zu einer verbesserten Zuganbindung und zu einer Verknüpfung von Radverkehr und Zug vorstellte. Landrat Zimmrmann betonte die Entschlossenheit des Landkreises, hier am Ball zu bleiben und insgesamt das Radwegekonzept des Landkreises umzusetzen, soweit die Finanzmittel es erlauben.
Danach ging es zur Einmündung der Feuersteinstraße in die B 470 – hier endet der von Rüssenbach kommende kombinierte Fuß- und Radweg und zwingt die Radlerinnen und Radler, die Bundesstraße zu überqueren. Ähnlich beim Beginn des Fuß-/Radwegs Richtung Gasseldorf gegenüber der Beck-Filiale: Auch hier muss die belebte B 470 kurz nach der Ampelkreuzung überquert werden.
Gesprächsstoff bot auch die Situation an der Ramstertalstraße, wo beim REWE-Markt die Straße Oberes Tor einmündet. Viele Spaziergänger und Radler wollen hier über die Straße, es ist aber kein Gehsteig und keine Querungshilfe vorhanden.
An der Baustelle Sägmühlbrücke informierte Julia Malinowski über die Baufortschritte. Sobald die Brücke fertiggestellt ist, haben auch Radler/innen wieder die Möglichkeit, Richtung EbserMare zu fahren, ohne die Staatsstraße zu benützen bzw. zu überqueren.
Sehr unübersichtlich ist die Einmündung des Fahrwegs aus Richtung Stadtpark in die Staatsstraße auf der Höhe der Schwimmbad-Abzweigung. Gleich mehrere Nutzer des Wegs demonstrierten die Unübersichtlichkeit dieses Bereichs, der hoffentlich bei der anstehenden Sanierung der Ramstertalstraße mit berücksichtigt wird.
Abschließend wurde noch besprochen, wie Radler/innen abseits der Straße auf den vorhandenen Forstwegen ins Oberland gelangen können. Nötig wäre dazu aber, eine Verbindung zwischen dem Waldparkplatz unterhalb von Wohlmuthshüll und der Wohlmuthshüller Straße zu schaffen.
Die politische Radtour trug insgesamt dazu bei, das Bewusstsein für die Problempunkte in Ebermannstadt zu schärfen. Die Projektgruppe Verkehr des NLE-Vorstands nahm wertvolle Anregungen mit und wird sich weiter an einer Lösung der Probleme einsetzen. Aktuell geht es auch darum, die bereits vor Jahresfrist festgestellte unübersichtliche Situation im Bereich der Einkaufsmärkte und der Parkplätze am Oberen Tor zu verbessern. Eine erneute Ortsbesichtigung hat bereits stattgefunden, auf deren Grundlage eine detaillierte Analyse entstanden ist. Die Ergebnisse sollen zeitnah mit dem Ordnungsamt der Stadt besprochen werden.







