Christiane Meyer eröffnet die Prunksitzung des Elferrats - das NLE-Stadtratsteam ist stark vertreten
Mit launigen, aber auch nachdenklichen Versen hat Bürgermeisterin Christiane Meyer die Prunksitzung des Elferrats am 10. Januar eröffnet. Die NLE war mit einer Zehnerdelegation dabei und feierte die Gardetänze, Sketche und Büttenreden der Aktiven mit gebührendem Beifall.
Der Elferrat hat mit riesigem Aufwand auf und hinter der Bühne, bei Musikauswahl und Kostümen für eine fröhliche und abwechslungsreiche Show gesorgt, die erst weit nach Mitternacht endete.
Prunksitzung des Elferrats der Stadt Ebermannstadt am 10.1.2026
Eröffnung durch Bürgermeisterin Christiane Meyer
Zum elften Male steh ich hier und grüße euch, ihr Gäste.
Zur Prunksitzung des Elferrats, zum frohen Narrenfeste
Mit leeren Taschen komm ich an, dass ihr mir das bloß glaubt!
Vor Wochen hat der Elferrat die Stadtkass‘ schon geraubt,
Kauft Bonbons und Konfetti ein – man möcht vor Schreck erblassen.
Das wirft er dann beim Faschingszug gleich pfundweis auf die Gassen.
Obwohl – harmloser ist das schon als Böller und Raketen
Und zehnmal mehr als Drohnen, die zerstörn, verwunden, töten.
Der Fasching ist ein Friedenswerk für Kind und Mann und Frau
Und zieht mit Witz nur und Humor die Leut‘ durch den Kakao.
„Was macht die Stadt mit unserm Geld?“ hör ich die Leute fragen.
„Die Zukunft sichern,“ kann ich drauf mit gutem G’wissen sagen.
Wir buddeln es, ein jeder sieht’s, in unsere Straßen ein.
Dort ist’s verschwunden, doch es soll uns allen ein Fortschritt sein.
In Dorf und Stadt gibt’s Breitband für ein schnelles Internet
Auf Handy, Tablet und PC, am Schreibtisch, am Sofa, sogar im Bett.
Da nimmt man murrend sie in Kauf, die Gräben vor dem Haus,
Und denkt, na irgendwann ist doch die Buddelei mal aus.
Was lange währt, wird endlich gut. Lang hab‘n wir uns gesehnt,
Dass unsre Hauptstraß‘ eben wird, jetzt sind wir’s schon gewöhnt.
Und sehen zu, wie Wandel dort sich Schritt für Schritt einstellt:
Ein Café und ein Barbershop, so ändert sich die Welt.
Und überhaupt ist uns nicht bang um unsre Innenstadt,
Weil man bei uns viel Fantasie und auch viel Tatkraft hat.
Wenn irgendwo ein Laden schließt, ist das, man wird es sehn,
Auch eine Chance für frischen Wind und spannende Ideen.
Nicht mal ein halbes Jahr noch tut der Stadtrat seine Pflicht.
Gewählt wird schon am 8. März, wer weiß denn das noch nicht!
Bis dahin überlegt euch gut, wen ihr dann wollt im Rat.
Wählt Frau und Mann, wählt Jung und Alt – Hauptsache Demokrat!
Und über allem Wettbewerb nie den Humor vergessen!
Das ist mein Rat, seid nie allein aufs Streiten nur versessen.
Und feiert heute alle mit, als Narren froh und heiter,
Die Welt, sie geht bis Mitternacht auch ohne Trübsal weiter.
E-B-S – Ahaa! E-B-S – Ahaa! E-B-S – Ahaa!







